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Welche Versicherung Sie bei Unwetter benötigen

Erstellt von Imke Rausch |

Seit Tagen – gefühlt Wochen – geht ein Stark­regen nach dem anderen nieder. In vielen Regionen Deutsch­lands fiel in wenigen Stunden oder Tagen die Regenmenge eines ganzen Monats oder mehr. Aktuell besonders betroffen: Nieder­sachsen und der Harz. Unwetter­katastrophen können jeden treffen. test.de sagt, welche Versicherung welche Schäden zahlt.
Wer kommt für die Schäden auf?

Der „Sommer 2017“ hat es in sich. Fast deutsch­land­weit hat er sint­flut­artige Regenfälle gebracht. Menschen sind zu Schaden gekommen, und auch die materiellen Schäden waren immens. Theoretisch können solche Wetter­ereig­nisse über­all zuschlagen. Durch Unwetter wie Stürme und Stark­regen können an Häusern, Einrichtung und Autos hohe Schäden entstehen. Nicht immer kommen dafür die Wohn­gebäude-, Hausrat- oder Kfz-Versicherung auf. test.de erklärt im Folgenden, welche Versicherung für welche Schäden aufkommt und wo mögliche Lücken im Schutz sind..

Schäden am Gebäude

Wenn ein Sturm mindestens Wind­stärke acht erreicht, zahlt die Wohn­gebäude­versicherung, sofern der Kunde Schäden durch Sturm und Hagel in die Police aufgenommen hat. Ob es wirk­lich Stärke acht war, muss der Kunde nicht selber messen. Es reicht, wenn eine Wetter­station solche Sturm­stärken in der betreffenden Gegend gemessen hat, urteilte das Ober­landes­gericht Karls­ruhe (Az. 12 U 251/04). Die Versicherer ersetzen beispiels­weise die Kosten für abge­deckte Dächer, umge­stürzte Schorn­steine oder Schäden am Haus durch umge­knickte Bäume. Neben­gebäude wie Garten­haus oder Garage auf dem gleichen Grund­stück sind ebenfalls versichert, wenn sie in der Police vermerkt sind.

Wenn aber Stark­regen trotz einer Rück­stau­sicherung einen Rück­stau in der Kanalisation verursacht und den Keller über­flutet, hilft nur eine Elementarschaden-Zusatz­versicherung weiter . Sie wird als Ergän­zung zur Gebäude­versicherung und zur Hausrat­versicherung angeboten. Leider bekommen Haus­besitzer, die in den vergangenen Jahren fünf oder zehn Jahren einen solchen Schaden hatten, oft keinen Vertrag. Unsere Gebäudeversicherungen zeigt empfehlens­werte Tarife, mit denen sich Haus­eigentümer schützen können. Für viele Versicherte lohnt sich ein Wechsel, denn die Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen sind enorm.

Wichtig: Wenn etwas passiert ist, muss der Haus­besitzer sich kümmern. Ihn trifft die so genannte Schaden­minderungs­pflicht. In der Praxis heißt das zum Beispiel, dass er ein durch herunter­gewehte Ziegel entstandenes Loch im Dach oder ein vom Sturm einge­drücktes Fenster mit einer Plane abdecken muss, damit nicht noch mehr Regen­wasser eindringt.

Lassen Sie sich jetzt von unserem qualifizierten Team beraten!

Euer NORDGROUP-Team

 

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